22 Apr

Hebel und Keile beim Holzspalten

Vipukirves-Axt im Profil

Raus kam dabei eine Axt die das Hebelprinzip nutzt anstatt sich nur des Keils zu bedienen. Dazu wurde die Klinge so umgeformt, dass der Schwerpunkt des Axtkopfs neben der imaginären Linie ist, die Schneidspitze und Schaft bilden und auf der sich die Axt nach unten bewegt. Die Spitze ist ähnlich geformt wie eine normales Klinge. Nach der Spitze schließt sich aber eine ausgefeilte Kontur an, die den Vorteil bringt. Nachdem die Schneidspitze in das Holz eingedrungen ist, schiebt die Masse weiter nach unten. Da aber der Schwerpunkt nicht auf der Bewegungslinie liegt (wie beim Keil) klappt die Schneide zur Seite des Schwerpunkts weg (was durch die speziell geformte Klinge noch gefördert werden dürfte). Dadurch bildet sich ein nützlicher Hebel. Ab diesem Zeitpunkt bewegt die Axt sich nur noch sehr wenig nach unten. Wenig Bewegung, wenig Reibung.

Axt beginnt sich zu drehen

Den Dreh- oder Angelpunkt bildet die Kante des linken Scheits. Am langen Hebel wirken das Gewicht der Axt und am kurzen Hebel drückt die Axt den rechten Scheit weg. Dabei reibt die Klinge kaum über den Angelpunkt, so wird die Reibung reduziert. Dabei werden die weggedrückten Scheite so stark und schlagartig beschleunigt, dass vom Hersteller empfohlen wird einen Gummireifen um das Holzstück zu legen, da ansonsten Verletzungsgefahr durch fliegendes Holz besteht. Hier ist das in Aktion zu sehen. Sehr beeindruckend wenn ihr mich fragt. Aber alles keine Raketenwissenschaft! (Wobei selbst Raketenwissenschaft auch kein Hexenwerk ist, wenn ihr mich fragt.)

Vereinfachtes Prinzip: Hebel drückt Holz auseinander

Vereinfachtes Prinzip: Hebel drückt Holz auseinander

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